Glossar

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A

Das Abdeckpapier ist die Trennschicht zwischen Kleber und der nächst folgenden Schicht des Etikettenmaterials. Das Trägermaterial hat die Aufgabe das Selbstklebematerial bis zur weiteren Verarbeitung zu tragen und vor Verschmutzung zu schützen. Es ist meist mit einer silikonhaltigen Trennschicht behaftet, so dass sich die Etiketten leicht vom Abdeckmaterial, dem Träger, abziehen lassen.

Ein Druck, der bis zum Rand geht, sollte bei der Datenanlage mit einer Überfüllung von 3 mm angelegt werden. Durch diese Überfüllung werden produktionstechnische Schwankungen beim Stanzen ausgeglichen, so dass keine weißen Ränder stehen bleiben.

Die Abriebfestigkeit kennzeichnet den mechanischen Widerstand der Oberfläche eines Etiketts unter den Aspekten der Beschaffenheit, Dauer der Belastung, Art der Reibfläche sowie dem Scheuerdruck. Die Abriebfestigkeit ist besonders bei Produkten aus der Lebensmittelbranche wichtig, da sie garantiert, dass der Abrieb der Druckfarbe nicht an das Produkt weitergegeben wird.

Die Kunstseideetiketten werden für die Etikettierung z.B. von Einlegesohlen, Matratzen oder Teppichen verwendet. Zum Einsatz kommt ein stark haftender oder ein sehr stark haftender Textilklebstoff. Mit einem ablösbaren Textilklebstoff auch als Konferenz-, Messe- oder Besucheretikett geeignet. Bei einer Verweildauer der aufgeklebten Etikette von maximal 7 Tagen ist eine kleberrückstandsfreie Wiederabnehmbarkeit gegeben. Erhältlich als Rollenware blanko oder bedruckt, sowie als Laserbogenware.

Transparente Klebstoffe mit ausgezeichneter Klarheit, guter Beständigkeit gegen UV-Strahlung und höhere Temperaturen. Acrylatklebstoffe weisen meist eine geringere Anfangshaftung aus, um eine Repositionierung zu ermöglichen. 

Als Adhäsionsfolie wird eine Folie ohne Klebstoff bezeichnet. Geeignet für glatte Oberflächen aus Glas, Metall oder Kunststoff. Dient zumeist als Transportschutz z.B. auf Handys, Brillengläsern usw. Des Weiteren wird die Adhäsionsfolie als Werbeetikett und Schaufenstersticker verwendet. Der Vorteil liegt in den sehr guten Hafteigenschaften sowie der rückstandsfreien Ablösbarkeit von der Oberfläche. Gerade bei empfindlichen Oberflächen, welche auch nicht durch chemische Reaktionen von Klebstoffen beeinträchtig werden dürfen, ist diese Folie bestens geeignet. 


Englische Bezeichnung für selbstklebendes Etikett, Aufkleber, Haftetikett.

Eine papierkaschierte Alufolie ist ein Verbund aus Papier und einer dünnen Aluminiumschicht. Zumeist wird es als Schmuck- oder Werbeetikett eingesetzt. Das Material ist permanent haftend und ist in silber glänzend, silber matt, gold glänzend oder gold matt erhältlich.

Anhängeetiketten ohne Kleber. Sie werden auf andere Weise befestigt, z.B durch Binden oder Aufhängen. Anhänger werden oftmals beidseitig bedruckt und sind häufig an der Oberkante mit einer Lochung ausgestattet. 

Siehe Beschnitt

Selbstklebende Aufkleber dienen der Auszeichnung oder Beschriftung als Werbung, Hinweis-/Verbots-/Warnhinweise, sowie für Autoaufkleber. Aufkleber können einzeln, auf Bogen oder auf Rolle geliefert werden.

Die Auflage bezeichnet die Menge der zu druckenden bzw. hergestellten Etiketten.

Durch Verlaufen der Druckfarbe, üblicherweise längs der Papierfaserstruktur, insbesondere an den Kanten, kann das Druck- und Schriftbild ungleichmäßig erscheinen. 

B

Als Strichcode, Balkencode oder Barcode wird eine optoelektronisch lesbare Schrift bezeichnet, die aus verschieden breiten, parallelen Strichen und Lücken besteht. Der Begriff Code steht hierbei nicht für Verschlüsselung, sondern für Abbildung von Daten in binären Symbolen. Die Daten in einem Strichcode werden mit optischen Lesegeräten, wie z. B. Barcodelesegeräten (Scanner) oder Kameras, maschinell eingelesen und elektronisch weiterverarbeitet.

Die Zugabe von ca. 2-3 mm Beschnitt (sofern nicht anders angegeben) in der Druckdatei dient als Sicherheitszone, um Toleranzen beim Stanzen auszugleichen. 

Bei einer Blindprägung wird das Material mechanisch mittels eines Werkzeugs (Prägeklischee) geprägt, so dass sich eine fühlbare und sichtbare Struktur ergibt. 

Bei der Weiterverarbeitung werden die bereits gedruckten Etiketten mit Hilfe einer Stanzform gestanzt. Technisch bedingt weicht das Endformat bei diesem Vorgang um ein Bruchteil des festgelegten Formats ab. Bei randabfallenden Druck oder vollflächig farbigen Hintergrund können so weiße Ränder enstehen, die sogenannten Blitzer. Durch die Beschnittzugabe (Überfüllung) bei Erstellung der Druckdaten werden die Schneidedifferenzen in der Produktion sicher ausgeglichen. 

Ein „Booklet Etikett“ ist ein Etikett auf dem eine gefaltete Broschüre angebracht ist. Es ermöglicht die Unterbringung von vielen Informationen oder verschiedenen Sprachen auf einer begrenzten Fläche.

Als ältestes Hochdruckverfahren geht der Buchdruck in seinen Ursprüngen direkt auf Johannes Gutenberg zurück. Mit Ausnahme des Flexodrucks gilt der Buchdruck heute als weitgehend ausgestorben.

C

Eine Papiersorte, die besonders für die Produktion von hochwertigen, anspruchsvollen Etiketten geeignet ist. Das Chromohaftpapier ist für einen Mehrfarbendruck prädestiniert. Durch Aufbringen einer Streichmasse erhält das Papier eine hoch- oder mattglänzende Oberfläche.

CMYK beschreibt den Farbraum im Druck und wird im allgemeinen auch als Euroskala bezeichnet. Abgeleitet wird es aus der Englischen Bezeichnung und steht für die vier Grundfarben im Vierfarbdruck. 
Dabei steht: C= Cyan, M= Magenta, Y= Yellow, K= Black.
Die Besonderheit hierbei ist, dass alle Druckfarben aus dem CMYK-Farbsystem gemischt werden. In den Druckdaten wird der Anteil jeder Druckfarbe in Prozent angegeben. Das Farbspektrum ist relativ klein. Folglich sind nicht alle Farben realisierbar. Somit müssen Sonderfarben (HKS, Pantone) zusätzlich hinzugefügt werden. 

D

Beim 3D Etikett handelt es sich um einen Aufkleber, der mit einer glasklaren und flexiblen Schicht aus flüssigen Kunstharz versiegelt wird. Damit erwecken die 3D Aufkleber den Eindruck, als würde sich der Druck direkt an der Oberfläche entlang des gewölbten Domes befinden. Diese optische Täuschung ist verantwortlich für den 3D-Effekt. Durch das Spiel von Licht und Schatten direkt an der äußeren transparenten Wölbung wird dieser Effekt noch verstärkt. Form-, Farb- und Materialvielfalt sind durch moderne Produktionsverfahren nahezu unbegrenzt. Durch die Veredelungstechnik erhält das Doming-Etikett eine widerstandsfähige Oberfläche. Diese ist UV- und witterungsbeständig, sowie temperaturbeständig und resistent gegen die meisten Säuren und Laugen. 

Beim Druck eines Etiketts wird durch die Druckvorstufe ein Korrekturabzug erstellt. Dieser bedarf einer Druckfreigabe, um die Richtigkeit der Symbole, Texte und Zeichen sowie die genaue Platzierung aller druckrelevanten Elemente auf Ihren Haftetiketten zu bestätigen.

Das auch als Sandwichetikett bezeichnete Duplex Etikett besteht aus zwei Etikettenlagen. Wird das Duplex Etikett an irgendeiner Stelle aufgeklebt, so kann durch den zweilagigen Aufbau die obere Lage des Etiketts abgezogen und woanders aufgeklebt werden. 

E

Alle vorbereitenden Maßnahmen an der Druckmaschine für den bevorstehenden Druckvorgang. 

Das eigentliche Endprodukt, welches zur weiteren Verarbeitung gefertigt und in den geforderten Maßen gestanzt oder beschnitten wurde. 

"Endhaftung" beschreibt die maximale Klebekraft von Etiketten, die unter normalen Bedingungen auf Oberflächen aufgeklebt wurden. Die erforderliche Zeit zum Erreichen der endgültigen Haftkraft ist abhängig vom Klebstoff, der beklebenden Oberfläche sowie von den Umgebungsbedingungen. Hierbei gelten 24 Stunden als Minimum zur Erreichung der Endhaftung.

Steht für eine Endlos-Etikettenrolle ohne Stanzung. Somit ist man an keine bestimmte Länge gebunden. Endlosrollen werden in der Regel mit einem Thermotransfer- oder Thermodirektdrucker mit Schneidevorrichtung bedruckt und können so anschließend auf die benötigte Länge geschnitten werden.

Der Bereich um das gestanzte Etikett wird entfernt und entsorgt (entgittert). Das Etikett steht nun frei auf dem Trägermaterial. Dieser Vorgang ermöglicht ein leichtes manuelles Abziehen der Etiketten und ist Voraussetzung für ein automatisiertes Verspenden der Etiketten.

Eine Verspendevorrichtung, die die Etiketten vollautomatisch auf das jeweilige Produkt überträgt (aufklebt oder verspendet). 

Transparente Etiketten sind ideal, wenn es um das Beschriften von Flaschen oder anderen durchsichtigen Behältnissen geht. Der Inhalt ist erkennbar, ohne dass die Etiketten den Blick verdecken. Und auch optisch sind transparente Etiketten ein echter Hingucker.

Gerät zur automatischen oder manuellen Etikettierung. Als einfache Lösung dient schon ein Tischspendegerät.

Die Europa-Skala (kurz Euro-Skala) ist eine in Europa für den Druck genormte Farbskala für das Vierfarbmodell CMYK. Danach sind die Druckfarben Gelb, Magenta, Cyan und Schwarz nach Farbton, Sättigung und Druckreihenfolge festgelegt.

F

Eigenschaft eines Materials, seine ursprüngliche Farbe auch unter äußeren Einflüssen zu behalten.

Einzeln Farbauszüge für die Druckfarben.

Der Flexodruck ist ein direktes Hochdruckverfahren. Es handelt sich hierbei um ein Rollenrotationsdruckverfahren bei dem flexible Druckplatten (hauptsächlich Klischees aus Fotopolymer) und schnell trocknende Druckfarben verwendet werden.

Die Haftetiketten werden mit einem speziellen Überzug aus glänzender oder matter Folie beschichtet. Die Kaschierung macht das Etikett widerstandsfähiger und abriebfester.

G

Die zu bedruckende Fläche enthält eine Streichmasse aus Füllmitteln und Bindemitteln. Gestrichene Papiere haben eine geschlossen glänzende oder matte Oberfläche. Dieses Papier ist für das Drucken von Farbsätzen oder Volltonflächen besondert gut geeignet.

Obermaterial um das eigentliche Etikett herum. Wird nach dem Stanzen in der Etikettenproduktion meist abgezogen, also entgittert und danach entsorgt, um ein automatisiertes Verspenden der Etiketten zu ermöglichen.

H

Die Produkte sind für eine Vielzahl von Werbe- und Industrieetiketten geeignet, bei denen ein attraktives Halbglanz-Erscheinungsbild im Mehrfarbendruck gewünscht wird. Typische Einsatzbereiche sind die Kosmetik-, Pharma- und Lebensmittelindustrie.

Etiketten und Aufkleber für brillanten Mehrfarbendruck und Prägungen mit hohem Glanzgrad. Typische Einsatzbereiche sind z.B. Etiketten für den Kosmetik- und Pharmabereich, für die Lebensmittelindustrie und Werbung. 

Kartonanhänger oder auch Anhängeetiketten (Hangtag) sind bestens geeignet für die Produktkennzeichnung. Kartonanhänger können unter Verwendung verschiedener Techniken einseitig oder beidseitig bedruckt und/oder geprägt werden. Fortlaufende Barcodes, Hologramme oder auch Magnetstreifen können mit eingebracht werden. Die Herstellung erfolgt aus Karton, Kunststoff oder Metall. Bei Bedarf kann der Anhänger mit oder ohne Lochung (auch mit Metall-Oese) geliefert werden. Zur Befestigung dient ein Draht oder Faden. 

Im Hochdruck-Verfahren wird eine dünne Folie aus Kunststoff mittels Druck und Wärme aufgebracht. Es gibt diese Folie in verschiedensten Metalloptiken. 

Etiketten mit einem optischen Effekt, der durch Lichteinfall und Veränderung des Blickwinkels erzeugt wird. In der holografischen Struktur werden verschiedene, sichtbare und verborgene Merkmale kombiniert. Dadurch entsteht ein effektiver Schutz gegen Fälschung und Produktpiraterie.

I

ISO

ISO (Abkürzung für International Standards Organization, International Organization for Standardization, Internationale Organisation für Normung) ist die weltgrößte Organisation zur Entwicklung und Veröffentlichung internationaler Normen. Die ISO ist ein Netzwerk nationaler Normungsinstitute, zu der auch das Deutsche Institut für Normung (DIN) zählt. 

K

Mit einem Prägestempel wird bei der Kaltprägung eine Folie auf das Material geprägt. Die Übertragung erfolgt dabei durch Druck. Um bei der Kaltprägung die Haftung auf dem Material sicherzustellen, wird Haftlack verwendet.

Die Etiketten werden mit einer Schicht aus Lack überzogen oder mit einem speziellen Überzug aus Folie beschichtet. Die Kaschierung macht das Etikett widerstandsfähiger und abriebfester. Kaschierungen gibt es in den Varianten matt oder glänzend. 

Klebstoffe unterscheiden sich grob in

  • ablösbar: Feste Haftung auf der beklebten Oberfläche, aber mit einer relativ niedrigen Endhaftung und kann innerhalb einer kürzeren Zeitspanne wieder entfernt werden.
  • opak / blickdicht: Dient meist dem Überkleben von falsch ausgezeichneten Produkten. Durch die meist schwarze Rückseite des Etikettes oder des eingefärbten Klebers haben diese Etiketten kein Durchscheinen und sind daher ideal, um unterschiedlichste Dinge zu überkleben.
  • permanent haftend / stark haftend: Klebstoff, der nicht als ablösbarer Kleber zählt, wird auch als permanent haftender Kleber oder stark haftender Kleber bezeichnet.  Hohe Endhaftung auf dem Produkt.

Klebstoff, der als Substrat zurückbleibt, wenn das Etikett entfernt wird.

Beim Klischee handelt es sich um eine Druckplatte, die im Hochdruckverfahren verwendet wird. Man kann sich diese Druckform ähnlich wie ein Stempel vorstellen. Pro verwendeter Druckfarbe wird ein Klischee benötigt. Die Kosten für die Druckplatten berechnen sich demnach anhand der Anzahl der Druckfarben. 

Bezeichnung für die Aufmachung der Etiketten auf Rolle für die Verspendung. Die häufigsten Varianten sind z.B. Wortanfang oder Wortende voraus, Außenwicklung oder Innenwicklung. 

Ein digitaler Abzug der Druckdaten dient als Kontrollprozess vor dem eigentlichen Druck, um eventuelle Fehler zu erkennen und zu korrigieren. 

Hochwertiges glänzendes gestrichenes Papier, geeignet für Bilder mit feinstem Raster oder Vollflächendruck und Prägungen.

L

Englische Bezeichnung für Etikett, Aufkleber, Sticker. 

Wird als dünner Film in glänzend oder matt auf die Oberfläche des Etiketts aufgetragen. Der Lack dient hauptsächlich als Schutz und Veredelung der Druckfarben.

Eine weitere Schutzmöglichkeit von Etiketten ist die Versiegelung der Materialoberfläche durch Laminierung. Diese kann in matt oder glänzend aufgetragen werden.
Hierbei dient die transparente Schutzfolie dem Etikettenmaterial als Schutz oder zur Veredelung. Das Hauptmerkmal ist die etwas dickere und widerstandsfähigere Kaschierung im Vergleich zu einem normalen UV-Lack. 

Durch die Laufrichtung wird die Anordnung der Etiketten auf dem Etikettenträger bestimmt. 
Die Lage der Etiketten ist für die maschinelle Weiterverarbeitung oder das Nachbedrucken der Etiketten von Bedeutung. 

  • außen, Kopf voraus
  • außen, Fuss voraus
  • außen, Wortende voraus
  • außen, Wortanfang voraus
  • innen, Kopf voraus
  • innen, Fuss voraus
  • innen, Wortende voraus
  • innen, Wortanfang voraus

Gerne senden wir Ihnen ein Wickelschema per E-Mail zu. 

Der Begriff Leporello steht für Zick-Zack-gelegtes Material. Thermodirektpapier oder selbstklebende einbahnige bzw. mehrbahnige Etiketten, eine Vielzahl von Ausführungen, mit oder ohne Lochrand, können Leporello gefaltet werden, je nachdem in welchem Drucksystem das Material verarbeitet werden soll.

Selbstklebendes Etiketten, die zur Bedruckung und Verarbeitung in EDV-Druckern gedacht sind. Meist zick-zack gefalzt für die Verwendung von Nadeldruckern. 

Lumineszenz Druckfarben sind transparent und werden erst unter UV Licht sichtbar.

M

Das Papier wird mit einer Streichmasse überzogen und verleiht dem Material eine höhere Wertigkeit, so dass man in diesem Zusammenhang von einer Oberflächenveredelung spricht. 

Nadeldrucker - Druck wird über kleine Nadeln auf das Substrat gebracht.

Sehr dünne Metallschicht, meist Aluminium, die in einem Vakuumverfahren auf Papier oder Kunststoffmaterial aufgedampft wird (alukaschiert). Mögliche Farben sind gold oder silber. Matt oder glänzend. 

N

Klebstoff auf Basis von Naturkautschuk, in der Regel lösungsmittelfrei. Im Gegensatz zu einem Acryl Klebstoff eignet sich der Naturkautschuk-Klebstoff besonders gut für raue Oberflächen, da er durch seine zähflüssige Konsistenz die Vertiefungen von Oberflächen gut ausfüllt. Das Anwendungsspektrum ist breit gefächert.

Gemeint ist permanent haftender Klebstoff, der nicht zu den ablösbaren Klebstoffen zählt. Meist mit hoher Anfangshaftung auf dem Produkt.

Der Begriff no label look steht für die Etikettierung von Produkten mit hochtransparenten Materialien, durch die der Eindruck einer Direktbedruckung entsteht.

In der Druckbranche versteht man unter einem Nutzen die Optimierung des Produktionsverfahrens sowie des Druckvorgangs an sich.

O

Als Obermaterial wird das Material bezeichnet, welches mit Klebstoff versehen und bedruckt wird. Es kann aus verschiedenen Materialien wie Papier, Folie, etc. bestehen. Ein Etikett besteht also aus einem Klebstoff und einem Obermaterial und in manchen Fällen auch einem Laminat.  

Der Offsetdruck arbeitet indirekt: Die Druckform überträgt das Druckbild auf einen Gummizylinder, der seinerseits das Papier beziehungsweise anderes Material bedruckt.

Opaker Klebstoff dient meist dem Überkleben von falsch ausgezeichneten Produkten. Durch die meist schwarze oder graue Rückseite haben diese blickdichten Etiketten
kein Durchscheinen und sind daher ideal, um unterschiedlichste Dinge zu überkleben. So können vorhandene Drucksachen weiterverwendet werden. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern auch die Umwelt. 

Die Opazität steht für die Blickdichte bzw. Lichtundurchlässigkeit eines Materials. Alternativ steht es auch für die Deckkraft einer Farbe.

P

Passer werden von der Druckvorstufe in den zu verwendenen Druckdaten gesetzt, um ein genaues Drucken und Stanzen der Etiketten zu garantieren.

Marke zur exakten Positionierung der Farbauszüge. Eine Passermarke ist immer außerhalb des Beschnitts zu finden. Diese dient dazu während des Druckvorganges eventuelle Fehler, so genannte Passdifferenzen zu erkennen und zu beheben. 


Nicht durchgängige Stanzlinie zum besseren Reißen oder Falzen von Etiketten. Dieses ist sowohl im Etikett als auch im Trägermaterial möglich. 

Permanent haftender Klebstoff ist ein Kleber mit einer relativ hohen Endhaftung und gilt als nicht ablösbar ohne die Oberfläche zu beschädigen. 

R

Gleichmäßige Aufteilung einer Fläche in Punkten.

Die Abkürzung RFID steht für "Radio Frequency Identification" und bedeutet etwa soviel wie Funkerkennung. Dieses technische System bietet kurz gesagt, die Möglichkeit, Daten ohne Berührung oder Sichtkontakt zu lesen und zu speichern. Diese Verfahren wird u.a. zur Identifizierung von Gütern, Menschen oder Tieren verwendet. 

Der Innenkern besteht gewöhnlich aus einer stabilen Pappe. Kann aber auch aus Kunststoff bestehen. Der Rollenkern wird zur Konfektionierung von Rollenetiketten eingesetzt. Standarddurchmesser sind 25 mm (1“), 40 mm (1,5“), 50 mm (2“), 76 mm (3“) und 152 mm (6“).

Bei Einzeletiketten und Bogenware ist das Trägermaterial rückseitig geschlitzt und dient als Abziehhilfe zur besseren Weiterverarbeitung.

S

Unerwünschtes Ablösen der Etikettenecken von der beklebten Oberfläche.

Außerhalb des Druckbilds liegende Zeichen zur exakten Platzierung der Stanze.  

Sicherheitsetiketten sind fälschungssichere/selbstzerstörende Etiketten. Der Ausdruck Sicherheitsetikett beschreibt eine Vielzahl von Etiketten mit besonderen Eigenschaften, die dazu dienen, Produkte vor Diebstahl zu schützen und sie fälschungssicher zu machen. Die gängigste Form sind Etiketten, die sich nicht ohne Beschädigung von der Oberfläche ablösen lassen. Aber auch durch den Einsatz spezieller Folienmaterialien sind weitere Sicherheitsanforderungen wie z.B. Hologramme realisierbar.

Siebdruck ist ein Druckverfahren, bei dem die Druckfarbe durch ein feinmaschiges Sieb aufgebracht wird. Die Flexibilität, die unbegrenzte Einsatzmöglichkeit, die Vielseitigkeit, die hohe Farbschichtdicke, die Wetter- und UV-Beständigkeit, die Abriebfestigkeit sind auch heute noch die Vorteile des Siebdrucks trotz starker Konkurrenz aus dem Bereich der Digitaldrucke. Digitaldrucke können mit ihren Druckfarben diese hohen technischen Ansprüche noch nicht erfüllen.

Beschreibt das Werkzeug, das zum Stanzen individueller Etiketten benötigt wird. Das Stanzblech ist mehrfach einsetzbar und kann in jeder gewünschten Größe sowie in Sonderformen (Herz, Stern usw.) angefertigt werden. 

T

Ein weißes, holzfreies Papier mit thermo-sensitiver Beschichtung. Gute Beständigkeit gegen Feuchtigkeit, Fett, Öl, Alkohol etc. Schwarzes Schriftbild. Thermo Top wurde für Thermodrucker mit Druckgeschwindigkeiten bis zu 200 mm/Sek. (abhängig von der Einstellung) entwickelt. Typische Einsatzbereiche sind z. B. Barcode-Etiketten für vorverpackte Lebensmittel (Fleisch, Fisch, Geflügel) sowie industrielle Anwendungen (Produktkennzeichnung / Logistik) mit guter Schriftbild-Beständigkeit.

Anmerkung: Das Schriftbild kann durch UV- oder Neonlicht, Feuchtigkeit, Schmiere oder unsachgemäße Behandlung beeinträchtigt werden.

Achtung: Wenn Papieretiketten einer sehr hohen (Luft-)Feuchtigkeit ausgesetzt werden sollen oder in direktem Kontakt mit Verpackungen stehen, muss die Oberfläche mit einer entsprechenden wasserbeständigen Lackierung geschützt werden.

Druck durch Wärmeimpulse von einem Thermokopf auf ein thermoreaktiv beschichtetes Papier (Thermo-Eco oder Thermo-Top).

Spezieller Klebstoff, der durch die gute Anfangshaftung auf bereits tiefgekühlte Ware aufgeklebt werden kann und im weiteren Verlauf eine gute Endhaftung gewährleistet.

Gesamtbreite der Trägerbahn der Etiketten. 

Das Trägermaterial ist die Trennschicht zwischen Kleber und der nächst folgenden Schicht des Etikettenmaterials. Das Trägermaterial hat die Aufgabe das Selbstklebematerial bis zur weiteren Verarbeitung zu tragen und vor Verschmutzung zu schützen. Es ist meist mit einer silikonhaltigen Trennschicht behaftet, so dass sich die Etiketten leicht vom Abdeckmaterial, dem Träger, abziehen lassen.

Als Tyvek bezeichnet man Polyethylen-Faservlies, welches einige der besten Eigenschaften von Papier, Textilfasern und Folie vereinigt. Die PE-Fasern werden unter hoher Hitze verpresst. Das Material zeichnet sich durch eine sehr hohe Reißfestigkeit und Langlebigkeit aus. Das äußerst robuste Material hat eine matte, kratz- und wischfeste Oberfläche und ist extrem witterungs- und UV-beständig. Eine gute Bedruckbarkeit ist mit Thermotransfer- und Nadeldruckern gegeben. Es eignet sich auch hervorragend für die manuelle Handbeschriftung. Über die klassische Anwendung als Schlaufenetikett in Baumschulen und Gärtnereien hinaus, kommt Tyvek auch z.B. als Kofferanhänger in Flughäfen oder in der KFZ-Branche als Schlüsselschlaufenetikett zum Einsatz. Zudem ist es durch die Chemikalien- und Lösungsmittelbeständigkeit in der Industrie einsetzbar.

V

Pantone oder HKS Sonder- oder Schmuckfarben, die nicht aus einer Vierfarbskala (CMYK) erzeugt werden.

W

Wasserablösbarer Klebstoff verliert durch Wassereinwirkung an Klebkraft und wird dadurch ablösbar.

Wasserlöslicher Klebstoff löst sich im Wasser vollkommen auf.

Chemische Zusatzstoffe, die im Produktionsverfahren beigemengt werden, um Flexibilität, Formbarkeit und Dehnbarkeit eines Produkts zu erzielen.

Durch die Wickelrichtung wird die Anordnung der Etiketten auf dem Etikettenträger bestimmt. 
Die Lage der Etiketten ist für die maschinelle Weiterverarbeitung oder das Nachbedrucken der Etiketten von Bedeutung. 

  • außen, Kopf voraus
  • außen, Fuss voraus
  • außen, Wortende voraus
  • außen, Wortanfang voraus
  • innen, Kopf voraus
  • innen, Fuss voraus
  • innen, Wortende voraus
  • innen, Wortanfang voraus

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